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Burger für Flüchtlingsfamilien

Wolfgang Pütz 0 Asyl Bonn Einwanderung Flüchtlinge Flüchtlingshilfe Wirtschaft

Der Godesburger ist ein inklusives "Better-Burger"- Restaurant im Herzen des Bonner Stadtteils Bad Godesberg. Menschen mit und ohne Behinderung arbeiten hier Seite an Seite. Mit unserem durch die Stadt Bonn, die Aktion Mensch, den Landschaftsverband Rheinland (LVR) und das Land Nordrhein-Westfalen geförderten „Leuchtturm-Projekt“ möchten wir Unternehmen in Bonn zeigen, dass Inklusion im beruflichen Alltag menschlich wie betriebswirtschaftlich sehr gut funktionieren kann. Schließlich stehen die vorgenannten Fördermittel jedem Betrieb zu, der sich – so wie der Godesburger – dazu entschließt, eine Integrationsabteilung oder ein Integrationsunternehmen ins Leben zu rufen.

30 Asylbewerber freuten sich über ein kostenloses Burger-Menü im Godesburger
30 Asylbewerber freuten sich über ein kostenloses Burger-Menü im Godesburger

Das Thema Nachhaltigkeit hat sich der Godesburger unter regionalen, ökologischen und sozialen Aspekten auf die Fahne geschrieben. Angefangen bei unserer Dienstleisterauswahl – das Fleisch für die Pattys und die Burgerbrötchen stammen von eingesessenen Godesberger Familienbetrieben – über die Verwendung vollständig kompostierbarer Take-Away-Verpackungen bis hin zu einem inklusiven Restaurant-Team, das je zur Hälfte aus Mitarbeitern mit bzw. ohne Behinderung besteht.

Natürlich schauen wir in Sachen Nachhaltigkeit aber auch über den sprichwörtlichen Tellerrand. Daher mussten wir nicht zweimal überlegen, als uns die Bezirksbürgermeisterin von Bad Godesberg, Simone Stein-Lücke, darauf ansprach, ob wir bei der Initiative „Good Godesberg“ mitmachen möchten. Das Projekt hat zum Ziel – gerade im Angesicht der aktuellen Flüchtlingsproblematik – eine neue Willkommenskultur in Bad Godesberg zu etablieren. Den betroffenen Familien soll über „Good Godesberg“ die Möglichkeit gegeben werden, sich der hiesigen Kultur über den Besuch in örtlichen Restaurants und das Thema „Essen“ zu nähern.

Der Godesburger machte den Auftakt und bewirtete 30 Flüchtlinge mit einem kostenlosen Burger-Menü. Wir hoffen, dass wir durch unsere Teilnahme an „Good Godesberg“ einen kleinen Teil dazu beitragen konnten, dass sich die Menschen in Bad Godesberg willkommen und gut aufgehoben fühlen. Gerne rufen wir auch andere ortsansässige Gastronomen dazu auf, sich an „Good Godesberg“ zu beteiligen.

Die Engagement Global Redaktion fragt: Was halten Sie von dieser Idee? Was haben Sie z.B. mit der lokalen Wirtschaft in Ihrer Nähe schon auf die Beine stellen können? Wir sind gespannt auf Ihre Kommentare.

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