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Ich bin dankbar

Karin Schüler 2 Bonn Weltwärts

Hand dreht Schlüssel in Türschloss um

Die Tage werden wieder länger und ich freue mich auf die helle Zeit. Diese helle Zeit fällt zusammen mit meinem Eintritt in den „Ruhestand“. 47 Jahre habe ich in die Rentenversicherung eingezahlt, nun darf ich gehen. Dafür bin ich dankbar. Aber kann meine Haltung in Rente gehen?

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Argentinien: Feuchtgebiete für Mensch und Natur erhalten

Daniela Heblik 0 Klimaschutz Weltwärts

Kartoffelschnipsel auf Pflanztöpfen

Eine gute Stunde von der Hauptstadt Buenos Aires entfernt liegt das Naturreservat Reserva Natural del Pilar, ein 150 Hektar großes Feuchtgebiet, das von einer kleinen Gruppe engagierter Umweltschützer bewirtschaftet wird. Über das weltwärts-Programm helfen Freiwillige dabei, diesen wichtigen Lebensraum zu erhalten. Im Rahmen einer Dienstreise habe ich das Naturschutzgebiet besucht und mit einer der Aktivistinnen sowie dem Freiwilligen Daniel gesprochen.

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Fundación Oxenford: den Menschen dienen

Daniela Heblik 0 Südamerika Weltwärts

Diego hilft Ana gerne  dabei, Tische neu aufzuarbeiten. Foto: Daniela Heblik

Im Rahmen einer Reise zur weltwärts-Partnerkonferenz in Argentinien habe ich auch verschiedene Organisationen besucht, bei denen sich Freiwillige über das weltwärts-Programm engagieren. Eine der Projektpartnerinnen, die Laienschwester Ana Oxenford, hat mich besonders beeindruckt.

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Die Zukunftscharta 2015 - Erwartungen und Einblick

Tasnim Rödder 1 Armut Eine Welt Fairer Handel Globales Lernen Globalisierung Klimaschutz zukunftscharta

Entwicklungsminister Müller und Bundeskanzlerin Merkel mit der gedruckten Zukunftscharta

Die Zukunftscharta 2015, EINEWELT – eine Verantwortung. Bei diesem Titel ploppen gleich Fragezeichen bei mir auf. Ich mache mich also erst einmal auf der offiziellen Homepage kundig. Was ist denn bitte eine Charta? Aha. Nach dem Lateinischen bedeutet Charta 'Papierblatt'. Und für wen? Übergeben werden soll das Endprodukt dann an die Bundeskanzlerin Angela Merkel, nicht schlecht. Wer steckt da hinter? Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) initiierte die Charta zum Jahr der Entwicklungsarbeit 2015. Neue Nachhaltigkeitsziele, sogenannte Sustainable Development Goals (SDG) sollen in dieser Charta festgehalten werden. Eine staatliche Institution organisiert also ein Projekt mit dem Ziel eines Papierblatts für die Regierung, auf welchem Maßnahmen für eine bessere Welt festgehalten werden sollen? Hört sich ganz gut an. Handlungsspielraum gibt es auf jeden Fall – immerhin investiert Deutschland bisher nur 0,38 % seines Bruttoinlandsprodukts (BIP) in die Entwicklungspolitik.

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Hamburgs koloniales Erbe - Vergangen und Vergessen?

Jürgen Zimmerer 0 Afrika Hamburg Kolonialismus

Das Askari-Relief in Hamburg
"Askari-Relief" (c) Zimmerer

Im Juli 2014 beschloss der Senat der Freien und Hansestadt Hamburg als erste Regierung einer großen Kommune in Deutschland, die koloniale und postkoloniale Vergangenheit der Stadt in den offiziellen Kanon der Geschichte aufzunehmen, der - auch mit öffentlichen Mitteln - aufgearbeitet und erinnert werden sollte. Keine andere Stadt oder Bundesland, vom Bund und der Bundesregierung ganz zu schweigen, hatte sich bisher dieser Aufgabe gestellt. Zur historischen Grundlagenforschung wurde eine Forschungsstelle "Hamburgs (post-)koloniales Erbe/Hamburg und die frühe Globalisierung" eingerichtet, mit deren Leitung man mich betraute.

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