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Wo Milch und Honig fließen - Ein geführter Gang durch Oberbilk

Tina Adomako 0 Asyl Bildung trifft Entwicklung Düsseldorf Einwanderung Flüchtlinge Flüchtlingshilfe

Ausfahrt-Schild im Parkhaus

 

Sie wiederholen sich, diese schlimmen Nachrichten im Fernsehen: immer wieder ertrinken mehrere hundert Flüchtlinge im Mittelmeer. Als ich bei herrlichstem Sonnenschein vom Düsseldorfer Süden nach Oberbilk radele, klingen noch die Worte des Premiers von Malta in meinen Ohren, der neulich in den TV-Nachrichten ganz Europa anklagte. Die Straßencafés sind voll, überall gut gelaunte Menschen. An Krieg und Katastrophen denken die wohl gerade nicht. Doch ich habe die schrecklichen Bilder im Kopf, wohl auch weil ich gerade auf dem Weg bin, mir einen Audio-Guide abzuholen, mit dem ich die ganz persönliche Geschichte eines Flüchtlings hören werde.

 

 

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"Flüchtlinge sind bei den Tafeln nicht nur geduldet, sie sind willkommen."

Engagement Global Redaktion 2 Asyl Einwanderung Flüchtlinge Flüchtlingshilfe Tafeln

Jochen Brühl, Vorstandsvorsitzender des Bundesverbands Deutsche Tafel e.V., Foto: Wolfgang Borrs
Jochen Brühl, Vorstandsvorsitzender des Bundesverbands Deutsche Tafel e.V., Foto: Wolfgang Borrs

Steigende Zahlen von Flüchtlingen in Deutschland - eine Herausforderung für die Gesellschaft, auch für die Tafeln. Wir sprachen mit Jochen Brühl, Vorstandsvorsitzender des Bundesverbands Deutsche Tafel e.V.

Bisher haben sich die Tafeln hauptsächlich um notleidende Menschen aus Deutschland gekümmert, z.B. Hartz 4-Empfänger. In den letzten Monaten hat die Zahl der Flüchtlinge, die nach Deutschland kommen, deutlich zugenommen. Vor welchen neuen Herausforderungen stehen die Tafeln jetzt?

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Burger für Flüchtlingsfamilien

Wolfgang Pütz 0 Asyl Bonn Einwanderung Flüchtlinge Flüchtlingshilfe Wirtschaft

30 Asylbewerber freuten sich über ein kostenloses Burger-Menü im Godesburger

Der Godesburger ist ein inklusives "Better-Burger"- Restaurant im Herzen des Bonner Stadtteils Bad Godesberg. Menschen mit und ohne Behinderung arbeiten hier Seite an Seite. Mit unserem durch die Stadt Bonn, die Aktion Mensch, den Landschaftsverband Rheinland (LVR) und das Land Nordrhein-Westfalen geförderten „Leuchtturm-Projekt“ möchten wir Unternehmen in Bonn zeigen, dass Inklusion im beruflichen Alltag menschlich wie betriebswirtschaftlich sehr gut funktionieren kann. Schließlich stehen die vorgenannten Fördermittel jedem Betrieb zu, der sich – so wie der Godesburger – dazu entschließt, eine Integrationsabteilung oder ein Integrationsunternehmen ins Leben zu rufen.

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Deutschland ist vielfältig, und Pluralismus braucht Engagement

Mayte Schomburg 0 Eine Welt Einwanderung Globalisierung Internationale Wochen gegen Rassismus

Ein Fingerabdruck in schwarz, rot, gold

Es reicht nicht mehr, Rassismus und Fremdenfeindlichkeit grundsätzlich zu verurteilen.Was wir brauchen ist eine Debatte über Identität. In der politisch aufgeheizten Gegenwart, geprägt von Gruppierungen wie PEGIDA und einem Erstarken fremdenfeindlicher Tendenzen in ganz Europa, reicht es nicht mehr, Rassismus im Stillen zu verurteilen. Was wir brauchen ist ein lautstarkes Bekenntnis zu einer pluralistischen deutschen Gesellschaft in Europa, zu der Offenheit gegenüber Migranten genauso gehört, wie Menschlichkeit gegenüber Flüchtlingen. Dazu müssen wir auch in öffentlichen Räumen, in denen Meinungen aufeinanderprallen, Debatten darüber führen, was es heißt, „Deutscher“ zu sein.

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Von Aleppo nach Beuel – durch lokales Engagement aus Krieg und Zerstörung in ein sicheres Leben

Benjamin Etzold 0 Asyl Bonn Einwanderung Flüchtlinge Flüchtlingshilfe Syrien

Notfallschild Mann rennt zum Ausgang

Täglich erfahren wir vom Elend und der Not der Tausenden, ja Millionen, Flüchtenden innerhalb von Syrien und in den Nachbarländern des seit drei Jahren umkämpften Landes. Angesichts der hohen Zahl und der Entfernung nach Syrien fühlen wir uns hier in Deutschland oft hilf- und auch mutlos. Man kann sein Mitgefühl zeigen und an große Hilfsorganisationen spenden, doch viele fragen sich, was sie denn selbst hier bei uns tun können. Wir, eine Gruppe von Aktiven, haben eine aus Syrien stammende Familie dabei unterstützt ihre Familienangehörigen nach Bonn zu holen. Unsere Erfahrungen zeigen, dass persönliche Hilfe dringend notwendig ist und dankbar angenommen wird. Wir können hier das Leben von Flüchtlingen – trotz des erlebten Elends – wesentlich erleichtern.

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