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Hamburgs koloniales Erbe - Vergangen und Vergessen?

Jürgen Zimmerer 0 Afrika Hamburg Kolonialismus

Das Askari-Relief in Hamburg
"Askari-Relief" (c) Zimmerer

Im Juli 2014 beschloss der Senat der Freien und Hansestadt Hamburg als erste Regierung einer großen Kommune in Deutschland, die koloniale und postkoloniale Vergangenheit der Stadt in den offiziellen Kanon der Geschichte aufzunehmen, der - auch mit öffentlichen Mitteln - aufgearbeitet und erinnert werden sollte. Keine andere Stadt oder Bundesland, vom Bund und der Bundesregierung ganz zu schweigen, hatte sich bisher dieser Aufgabe gestellt. Zur historischen Grundlagenforschung wurde eine Forschungsstelle "Hamburgs (post-)koloniales Erbe/Hamburg und die frühe Globalisierung" eingerichtet, mit deren Leitung man mich betraute.

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Carrotmob – Wie wir mit Konsum das Klima schützen wollen

Daniel Reitmeier 5 Carrotmob Fairer Handel Klima Klimaschutz Vegetarier

Green City, Fotograf: Andreas Schebesta
Green City, Fotograf: Andreas Schebesta

Die CO2-Konzentration in der Atmosphäre ist so hoch wie seit 800.000 Jahren nicht mehr. Internationale Klimakonferenzen erreichen in der Regel nur einen Minimalkonsens. Und das Zwei-Grad-Ziel ist kaum noch zu erreichen. Bei diesen Schlagzeilen will man sich gar nicht genauer mit dem Thema Klimaschutz auseinandersetzen. Zu retten ist da nicht mehr viel. Und wenn Experten mit erhobenem Zeigefinger zu mehr Verzicht aufrufen, geht die Motivation für Klimaschutz gegen Null.

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Slum ist nicht gleich Slum

Ute Lange 0 Armut Indien Slum

Slum ist nicht gleich Slum

Im vorderen Teil des Taxis entsteht Unruhe. Unser Fahrer und Melques, der 19 Jahre alte Sohn der Familie, bei der wir drei Tage und Nächte verbringen werden, diskutieren heftig miteinander. Auch ohne ein Wort verstehen zu können ist mir und meinen beiden Mitstreitern im Fond des Wagens klar: der Fahrer will hier nicht weiter, hinein in den Slum. Die Gassen werden immer enger, die Schlaglöcher tiefer und das Ambiente trister. Auch uns ist es ein wenig mulmig zumute.

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Ebola: Nur entschlossenes Handeln kann eine Katastrophe verhindern

Marion Lieser 1 Afrika Ebola Oxfam

Ebola: Nur entschlossenes Handeln kann eine Katastrophe verhindern

Es hat lange gedauert, bis die Welt von der Ebola-Gefahr in Westafrika Notiz nahm. Erst als sich zwei US-Bürger ansteckten schaffte es das Thema in die internationalen Medien. Aktuelle Berichte gehen von über 3.000 Toten aus und Tausenden, die schon infiziert sind. Betroffen sind vor allem Frauen, weil sie sich traditionell um die Toten kümmern. Und die Epidemie breitet sich weiter aus: Die Zahl der Infizierten verdoppelt sich derzeit alle drei Wochen.

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Mama, bitte nicht schon wieder Klamotten kaufen!

Philip Heldt 1 Altkleider Fairer Handel Verbraucherzentrale

Mama, bitte nicht schon wieder Klamotten kaufen!

Ich kann mich noch immer gut erinnern, wie nervig für mich als kleiner Junge die Kaufhausbesuche mit meiner Mutter waren, wenn es darum ging, wieder eine neue Hose oder einen neuen Pullover zu kaufen. Schlimm war es, wenn ich gleich mehrere Sachen benötigte. Die trockene warme Luft und das hin und her gezogen werden behagten mir überhaupt nicht. Und meine Mutter war unzufrieden mit mir, wenn ich keine Lust mehr hatte, noch eine andere Hose anzuprobieren.

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Täglich lesen und hören wir in den Medien von Bürgerkriegen und zerfallenden Staaten. Die daraus resultierenden internationalen Fluchtbewegungen wirken sich ganz konkret auf Deutschland und die hiesigen Kommunen aus. Hilfsbereitschaft für die Flüchtlinge, jedoch auch Ratlosigkeit und teilweise Vorbehalte sind in der Bevölkerung gegenüber den Asylsuchenden gleichermaßen vorhanden. Viele Kommunen und die dort lebenden Bürgerinnen und Bürger nehmen die Verantwortung für Geflüchtete und Asylbewerbende sehr ernst. Zivilgesellschaftliche Unterstützung der Flüchtlinge ist sehr wertvoll, da der Staat allein diese Herausforderung nicht bewältigen kann. Viele Menschen sind bereit, geflüchtete Menschen zu unterstützen, wissen aber nicht wie. Dieser Beitrag möchte einige Anregungen geben und zum Engagement ermutigen.

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Steigende Zahlen von Flüchtlingen in Deutschland - eine Herausforderung für die Gesellschaft, auch für die Tafeln. Wir sprachen mit Jochen Brühl, Vorstandsvorsitzender des Bundesverbands Deutsche Tafel e.V.

Bisher haben sich die Tafeln hauptsächlich um notleidende Menschen aus Deutschland gekümmert, z.B. Hartz 4-Empfänger. In den letzten Monaten hat die Zahl der Flüchtlinge, die nach Deutschland kommen, deutlich zugenommen. Vor welchen neuen Herausforderungen stehen die Tafeln jetzt?

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Im Juli 2014 beschloss der Senat der Freien und Hansestadt Hamburg als erste Regierung einer großen Kommune in Deutschland, die koloniale und postkoloniale Vergangenheit der Stadt in den offiziellen Kanon der Geschichte aufzunehmen, der - auch mit öffentlichen Mitteln - aufgearbeitet und erinnert werden sollte. Keine andere Stadt oder Bundesland, vom Bund und der Bundesregierung ganz zu schweigen, hatte sich bisher dieser Aufgabe gestellt. Zur historischen Grundlagenforschung wurde eine Forschungsstelle "Hamburgs (post-)koloniales Erbe/Hamburg und die frühe Globalisierung" eingerichtet, mit deren Leitung man mich betraute.

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Hallo, wenn Projekte über die Grenzen gehen, dann wird es besonders komplex. Die Kommunikation bedarf sich oft auch einer mehrsprachigen Verständigung. Nachhaltigkeit ist dennoch sehr wichtig und sollte nicht außer Acht gelassen werden. Danke für den guten Blog Artikel zum Thema Projektentwicklung!

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Hallo, gibt es da noch ähnliche Projekte, die man unterstützen kann? Ich habe schließlich auch Elektromechatronik studiert. So könnte ich den Kinidern auch etwas beibringen. Das würden bestimmt einige Kinder lieben. Ich war früher auch ganz Wissbegierig. Vielen Dank für den super Blog!

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Hallo, ich habe vor auch auszubilden. Dazu werde ich im Frühjahr den Ausbildungsschein zu machen. Das wird super. Gerade wenn es um Instandhaltung geht darf junges Personal nicht fehlen. Danke für das Interview!

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